Schwache, zu starke, unruhige oder instabile Ergebnisse entstehen in der Regel nicht, weil mit dem Produkt etwas nicht stimmt, sondern weil das Produkt nicht passend zur Ausgangslage angewendet wurde.
Entscheidend sind vor allem Ausrichtung, Produktauftrag, Silikonpadwahl, Einwirkzeit und Stabilisierung. Wird das Produkt zu schmal aufgetragen, kann die Umformung zu schwach ausfallen. Wird es zu breit gesetzt, kann – je nach Silikonpad und Ausgangslage – eine zu starke oder unruhige Biegung entstehen.
Auch die Ausrichtung auf dem Silikonpad spielt eine zentrale Rolle: Liegen die Wimpern nicht sauber parallel und gleichmäßig fixiert, wirkt das Ergebnis am Ende unruhig oder wild. Dazu kommt die Silikonpadwahl – denn nicht jedes Pad erzeugt automatisch die gewünschte Biegung.
Deshalb geht es beim Troubleshooting nicht darum, dem Produkt die Schuld zu geben, sondern zu verstehen, wie Auftrag, Ausrichtung, Pad-Geometrie, Einwirkzeit und Stabilisierung zusammenwirken.